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Die Pfalz liest für den Dom - „Den Mut lasse ich nicht sinken.“

Lesung aus Briefen von jüdischen Häftlingen und Überlebenden des Holocaust im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Benzinoring 6, in Kaiserslautern.

Im Oktober 1940 wurden nahezu 6000 Menschen jüdischen Glaubens aus der Pfalz und Baden in das Internierungslager nach Gurs in Frankreich deportiert. Viele richteten sich in der darauffolgenden Zeit in Briefen an ihre Familien und berichteten von den schrecklichen Vorkommnissen, ihren Ängsten und Hoffnungen. Eine große Zahl der Internierten kehrte niemals wieder in die Heimat zurück, sondern starb in Gurs oder in einem Vernichtungslager im Osten.

Briefe stellen eine ganz eigene Quellengattung dar und gewinnen innerhalb der Kulturwissenschaften zunehmend an Bedeutung. Anhand der persönlichen Schilderungen der Zeitzeugen erschließt sich ein intensiver Zugang zu Erlebnissen, die in einen historischen Gesamtzusammenhang gesetzt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts lesen an diesem Abend aus solchen Briefen vor, die jüdische Häftlinge und Überlebende des Holocaust verfassten haben und die Roland Paul in seiner jahrelangen Forschungsarbeit zusammengetragen hat.

Der Eintritt ist frei. Spenden gehen an die Aktion Die Pfalz liest für den Dom.

Organisation: Bezirksverband Pfalz

 

 

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»Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer«

Kleine Pfaffengasse 21 (Historischer Judenhof)
67346 Speyer

Telefon: 06232 / 102-397 (Mo bis Do 9.00 - 12.00 Uhr)
Telefax: 06232 / 102-352

E-Mail: stiftung-kaiserdom@bistum-speyer.de
Internet: www.stiftung-kaiserdom.de

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